Rezensionen – einflussreicher, als man meint und warum auch die 259. wichtig ist

Heute möchte ich mal ein wenig aus dem Nähkästchen plaudern, was Rezensionen angeht – und warum wir Autoren so hinter ihnen her sind. Natürlich besteht der wichtigste Faktor darin, ein Feedback zu erhalten. Wenn es gut ist, freuen wir uns , wenn es nicht so gut ist, versuchen wir aus der (konstruktiven) Kritik zu lernen.

Wie Ihr sicher alle wisst, sind  Autoren auch abhängig davon, wie Amazon uns bzw. unsere Bücher darstellt. Werbung bei einer so großen Plattform wie Amazon kann keiner bezahlen – Autoren sind also darauf angewiesen, dass Amazon unser Buch für wertvoll (bzw. profitträchtig) genug erachtet, um auch von ihnen beworben zu werden. Diese Algorhythmen werden nicht nur von der Anzahl der Rezensionen beeinflusst, sondern auch von der Schnelligkehit. Ist ein Buch eine Woche auf dem Markt und bekommt keine Bewertungen, trudelt es unweigerlich in den Abgrund – d.h. Kunden sehen das Buch nicht, wissen also gar nicht, dass es das gibt und können es nicht kaufen. Bewertungen führen auch dazu, dass Amazon uns Autoren in bestimmte Werbe-Programme aufnimmt, wo ein Buch mal eine Woche lang besonders beworben wird – natürlich immer noch zusammen mit vielen anderen – aber immerhin. Wir Autoren müssen dafür in Kauf nehmen, nur einen Bruchteil des Kaufpreises zu bekommen. Machen wir aber gerne, normale Werbung hätten wir ja auch bezahlen müssen. Also – ihr seht: Mit euren Rezensionen unterstützt Ihr Eure Lieblingsautoren mehr, als ihr meint.

Und noch ein Mythos: Manche denken: Ach, das Buch hat doch schon so viele Rezis! Ist ja alles schon gesagt, da ist meine Meinung überflüssig! Nein – das ist ganz und gar nicht so. Wir freuen uns über jede Meinung! Außerdem steigt mit dem Erfolg des Buches auch die Wahrscheinlichkeit der negativen Rezensionen. Amazon löscht oft 5-Sterne-Bewertungen – keiner weiß, warum – aber lässt  immer die Ein-Sterne stehen, auch, wenn als Überschrift „Roboter“ angegeben wird und ein Allerweltstext druntersteht. Je länger ein Buch am Markt ist, je erfolgreicher es vor allem ist, desto mehr mischen sich die sogenannten Trolle drunter, Leute, die einfach anderen schaden wollen. Eine echte negative Kritik lässt sich leichter wegstecken als so etwas. Denn um eine Einstern-Rezension auszugleichen braucht man mindestens zehn positive, um  sich z.B. von 4.5 wieder auf 4.6 aufzurappeln. Ach – denkt ihr, das Zehntel ist doch nicht so wichtig! Weit gefehlt – auch hier gibt es Algorhtythmen, die Zehntel- ja hundertselgenau ausrechnen, ob ein Buch nun vorzeigefähig ist oder nicht.

Also, meine Lieben – Eure Meinung ist so wichtig!  Ihr als Leser könnt tatsächlich über den Erfolg eines Buches erheblich mitentscheiden. Wir legen Euch unser Herzblut für 99ct zu Füßen :), und es wäre so toll, wenn ihr uns dafür ein paar Zeilen gönnt  … :)Schreibt Euren Autoren Bewertungen. Neben einer Weiterempfehlung ist das die beste , ehrlichste und effektivste Unterstützung, die Ihr geben könnt.

Alles Liebe, Eure Subina