Ein paar grundsätzliche Gedanken zu „Zeit für Engel … Zeit für dich“

Eigentlich wollte ich nach „Weil du meine Seele streichelst …“ nichts mehr schreiben. Ich hatte das Gefühl, es sei alles gesagt – darüber gibt es auch einen Blogbeitrag. Ob Selbstwert, Selbstliebe, Ego und viele andere Dinge – in den bisherigen Büchern stehen schon so viele Hinweise, wie man ein glückliches Leben führen kann, dass ich mir dachte: Was soll ich dem hinzufügen? Dann ist mir aber dennoch  ein Gedanke in den Kopf geschossen: Nämlich all dieses Wissen auf eine höhere Ebene zu transportieren – auf unsere Verantwortung für die Welt – klarzumachen, dass wir die Arbeit, die wir an uns tun, nicht nur für uns ist, sondern dass diese weitreichender ist und größere Kreise zieht, als wir meinen. (Natürlich habe ich nach diesem Buch erneut  das Gefühl, dass erst recht alles gesagt sei 🙂 )

Durch die Umfrage auf Facebook – wie wichtig Euch der spirituelle Anteil in meinem Bücher ist –  ist mir allerdings klargeworden, was mir eigentlich hätte klarsein sollen – dass die Arbeit mit und an sich selbst ein stetiger Prozess ist und es hilft, Dinge aus verschiedenen Perspektiven erklärt zu bekommen. Bei dem jetzigen Buch war es mir aber wichtig, zu vermitteln, dass wir  in einer Welt der Dualität leben, die eben nicht immer Angenehmes zu bieten hat. Es gibt nun mal auch Menschen, die einfach nicht verstehen wollen, worauf es wirklich ankommt. Das heißt aber nicht, dass man sein eigenes hohes und gutes Denken aufgeben sollte. Und das Zweite ist, wie schon erwähnt, der übergeordnete Rahmen – was tun wir der Welt an, wenn wir uns plan-und willenlos unserem Kopf, unseren Gedanken und darauffolgenden Emotionen ausliefern und einfach sagen: Ich bin halt nun mal so? Oder: Die Welt ist nun mal so?

Offengestanden weiß ich gar nicht, wo ich anfangen soll, so voll ist mein Herz mit all den Dingen, die ich Euch so gerne sagen will. Aber vielleicht beginne ich einfach mal damit , wie dieses Buch zustandegekommen ist und  – ja- warum ich ernsthaft überlegt habe, es vielleicht doch lieber nicht zu veröffentlichen.

Wie Ihr vielleicht wisst oder nicht wisst, bekomme ich viele Zuschriften von Lesern und darunter sind manchmal Schicksale, die mich bis in die Tiefen meiner Seele berühren. Gerade nach dem letzten Buch „Weil du meine Seele streichelst …“ waren es immens viele. Unwillkürlich drängt sich in manchen, wirklich schweren Fällen, der Gedanke auf: „Lieber Gott, warum lässt Du nur so etwas zu?“

Diese Gedanken hat bestimmt jeder von uns des Öfteren. Unverständnis dem eigenen Schicksal gegenüber oder dem anderer Menschen, die es  besonders hart trifft. Ja- und daraus lässt sich ganz schnell der Schluss ziehen, dass die Welt schlecht sei – dass es immer schlimmer wird … und dass wir nichts dagegen tun können. Dies alles  waren  Samen für die neue Geschichte: Die Frage, wie man mit Tragödien, mit Misantropen, mit Bösewichten umgeht.  Es wäre ja naiv, das wegzudiskutieren.

Passend dazu bekam ich ein Gespräch zwischen zwei Fünftklässlern mit, die sich darüber unterhielten, wie elend ihre Zukunftsaussichten angesichts von Umweltverschmutzung, Krieg und einem Präsidenten wie Trump seien und wie frustrierend die Welt ist. Wortwörtlich haben sie gesagt: „Die Welt ist doch echt scheiße“. Das hat mich berührt – die Kinder waren gerade mal zehn Jahre alt und hatten schlicht Zukunftsangst. Aber auch viele Erwachsene fragen: Wie kann man Vertrauen haben zu einer Welt, in der es immer mehr Verrückte zu geben scheint? Wie dem Leben vertrauen, wenn es scheinbar Pingpong mit dir spielt? Oder wenn man von Menschen umgeben ist, die einem ständig klarzumachen scheinen, dass Egoismus gewinnt?

Gleichzeitig heißt es doch immer: wir kreiern unsere eigene Welt – aber was heißt das genau? Klar, Gutes tun. Sich der eigenen Liebe bewusst werden. Liebe und Glück und Frieden in sich selbst finden … aber was, wenn nicht alle so denken? Was, wenn einem ein Schicksalsschlag ereilt oder man in Schwierigkeiten steckt – dann ist es doch so besonders schwer, die Liebe in sich selbst zu finden … Gerade dann verkümmert diese These zu einer lächerlichen und einer, die einfach nur nervt.

All diese Fragen kreisten in meinem Kopf umher, bzw. die Möglichkeit, wie man die Lösung einigermaßen schlüssig erklären und rüberbringen kann. Dabei war mir bewusst, dass der sprituelle Anteil in dem „Engel-Buch“ ein sehr hoher sein würde – und ich war mir nicht sicher, ob das  überhaupt noch in eine fesselnde Geschichte zu packen ist.

Ich wollte aber aufgrund der Aussagen dieser Fünftklässler noch ein bisschen tiefer schürfen und  habe eine Umfrage gestartet mit der Frage: „Was würdest du tun, um die Welt besser zu machen?“

Diese Umfrage habe ich in drei verschiedenen Altersgruppen durchgeführt – den heute 50 Jährigen und älter, jungen Studenten zwischen 20 und 25 Jahren – und in acht fünften Klassen eines Gymnasiums (dem Direktor und den betreuenden Lehrern an dieser Stelle ein großes Dankeschön für die Mühe!). Ich bekam Hunderte von Antworten – allein knapp 300 von den Zehnjährigen. Und einige wenige  Antworten haben mich verblüfft – tatsächlich kamen die  besten von den Zehnjährigen – und von Studenten.

Schnell war klar: Jeder will eine bessere Welt, kaum einer glaubt, wirklich etwas ausrichten zu können – was mich wieder zu obigen Fragen zurückbringt: Wieviel Macht haben wir wirklich? Wie wichtig ist es, sich um seine eigenen „Probleme“ zu kümmern? Sich damit zu beschäftigen, wer wir wirklich sind? Das anzuwenden, was in so vielen, vielen alten Schriften steht und auch von so vielen alten, aber auch modernen Mystikern in gleichen Worten wiedergegeben wird? So viele haben Bücher geschrieben – das Wissen ist da. Wir müssen es nur anwenden – und wie, das wird in „Zeit für Engel … Zeit für dich“ beantwortet.

With love

Eure Subina

 

Rezensionen – einflussreicher, als man meint und warum auch die 259. wichtig ist

Heute möchte ich mal ein wenig aus dem Nähkästchen plaudern, was Rezensionen angeht – und warum wir Autoren so hinter ihnen her sind. Natürlich besteht der wichtigste Faktor darin, ein Feedback zu erhalten. Wenn es gut ist, freuen wir uns , wenn es nicht so gut ist, versuchen wir aus der (konstruktiven) Kritik zu lernen.

Wie Ihr sicher alle wisst, sind wir Autoren auch abhängig von der Werbung bei Amazon. Die kann keiner bezahlen – wir sind also darauf angewiesen, dass Amazon unser Buch für wertvoll (bzw. profitträchtig) genug erachtet, um auch von ihnen beworben zu werden. Was aber viele nicht wissen, ist, dass in diese Algorhythmus nicht nur die Anzahl der Rezensionen fließt, sondern auch, wie schnell sie kommen. Ist ein Buch eine Woche auf dem Markt und bekommt keine Bewertungen, trudelt es unweigerlich in den Abgrund – d.h. Kunden sehen das Buch nicht, wissen also gar nicht, dass es das gibt und können es nicht kaufen. Bewertungen führen auch dazu, dass Amazon uns Autoren in bestimmte Werbe-Programme aufnimmt, wo ein Buch mal eine Woche lang besonders beworben wird – natürlich immer noch zusammen mit vielen anderen – aber immerhin. Wir Autoren müssen dafür in Kauf nehmen, nur einen Bruchteil des Kaufpreises zu bekommen. Machen wir aber gerne, normale Werbung hätten wir ja auch bezahlen müssen. Also – ihr seht: Mit euren Rezensionen unterstützt Ihr Eure Lieblingsautoren mehr, als ihr meint.

Und noch ein Mythos: Manche denken: Ach, das Buch hat doch schon so viele Rezis! Ist ja alles schon gesagt, da ist meine Meinung überflüssig! Nein – das ist ganz und gar nicht so. Wir freuen uns über jede Meinung! Und wie erwähnt steigt mit dem Erfolg des Buches auch die Wahrscheinlichkeit der negativen Rezensionen. Amazon löscht oft 5-Sterne-Bewertungen – keiner weiß, warum – aber lässt  immer die Ein-Sterne stehen, auch, wenn als Überschrift „Roboter“ angegeben wird und ein Allerweltstext druntersteht. Je länger ein Buch am Markt ist, je erfolgreicher es vor allem ist, desto mehr mischen sich die sogenannten Trolle drunter, Leute, die einfach anderen schaden wollen. Eine echte negative Kritik lässt sich immer leichter wegstecken, als so etwas. Aber um eine Einstern-Rezension auszugleichen braucht man mindestens zehn positive, um  sich z.B. von 4.5 wieder auf 4.6 aufzurappeln. Ach – denkt ihr, das Zehntel ist doch nicht so wichtig! Weit gefehlt – auch hier gibt es Algorhtythmen, die Zehntel- ja hundertselgenau ausrechnen, ob ein Buch nun vorzeigefähig ist oder nicht.

Also, meine Lieben – Eure Meinung ist so wichtig, dass Ihr tatsächlich über den Erfolg eines Buches erheblich mitentscheiden könnt. Wir legen Euch unser Herzblut für 99ct zu Füßen :), und alles, was wir von Euch brauchen, sind ein paar Zeilen  … 🙂

Deswegen: Schreibt Euren Autoren Bewertungen. Neben einer Weiterempfehlung ist das die beste und effektivste Unterstützung, die Ihr geben könnt.

Alles Liebe, Eure Subina

Buchgrößen, Seitenzahlen, Wortanzahl und Preisgestaltung

Die durchschnittliche Romangröße hat folgende Maße:  ein relativ kleines Taschenbuchformat (203 mal 127 mm), das entspricht etwa  250 Seiten und circa 70000 Wörtern. Nun sind meine Bücher überdimensioniert. Mein kleinster Roman hat 120 000  und der jetzige  liegt bei knapp 180 000 Wörtern. Ihr bekommt also viel Buch für wenig Geld – zumindest die Kindle-Leser! Beim physichen Buch läuft die Kalkulation naturgemäß anders.

Etliche haben mich gefragt, warum meine Bücher verschiedene Formate haben. Das hängt eben von dieser Wort-Anzahl, bzw. der Seitenanzahl ab. Ich bin immer daran interessiert, das Buch auch als Print für die Leser bezahlbar zu machen und daher wähle ich in so einem Fall ein größeres Format, um  möglichst viele Buchstaben auf eine Seite zu bringen, damit die Druckkosten nicht zu hoch und das Buch für euch nicht zu teuer wird. Und daraus entsteht natürlich auch die Preisgestaltung. 🙂

Aber gemessen daran, dass ein durchschnittlicher Roman 70000 Wörter hat, kann ich eigentlich mit Fug und Recht behaupten, dass Ihr mit einem Roman von mir für den Preis eines E-Books von 2.99 bis 3.99  zwei Bücher bekommt. Das schreibt sich halt auch nicht so schnell … nur für den Fall, dass jemand drei Wochen nach der letzten Veröffentlichung fragt, wann mein nächstes Buch kommt … : )