Die Seele … ein paar Antworten auf Eure Zuschriften

Eure Mails und FB-Nachrichten finde ich super – ich freue mich über jede Einzelne! Ich habe allerdings den Eindruck, dass manche ganz erschrocken sind, wenn ich zurückschreibe, aber ich fühle ich mich einfach dazu aufgerufen. 🙂

Ich liebe Eure Offenheit, wenn Ihr mir von Eurem Leben erzählt, von Eurem Mut, es anzugehen, von Euren Problemen und der Hartnäckigkeit, wie Ihr Euch ihm stellt. Es ist aber auch wunderschön zu lesen, dass Euch der Inhalt der „Seele“ bewegt hat und ich bin immer zutiefst gerührt, wenn Menschen mir sagen, dass sie geweint haben. Es ist ein gutes Zeichen. Wie in einem meiner Bücher, ich glaube, es war die Herzbauchgefühl-Reihe, bemerkt wurde: Mit den Tränen wäscht sich etwas Altes aus – und macht Platz für etwas Neues.

Immer wieder taucht dann mal die Ansicht auf, dass es doch ein so schönes Leben, wie Lena es hat, nämlich einen Max zu haben, der  so liebenswert ist … und einen Matt , der auf sie wartet, gar nicht gebe. Nur ein bisschen Zuckerwatte für die Leser? Nein, das soll es nicht sein. Klar, jeder hat sein eigenes Schicksal, seine eigene Vergangenheit, die er bearbeiten muss. Aber grundsätzlich glaube ich wirklich an Happy Ends – ich weiß, dass sie möglich sind, aber: Sie kosten Arbeit . Und glaubt mir, ich weiß, wovon ich rede. So oft habe ich schon – in Büchern als Widmung oder in Interviews – erwähnt, dass ich den besten Mann der Welt habe (neben Eurem natürlich). Und er ist jemand, der wie Matt ständig an sich arbeitet – das tun wir beide, seit Jahrzehnten schon –  und jeder Tag mit meinem Mann ist schöner. Damit will ich ausdrücken : Es geht. Man kann an seinem Glück arbeiten. Und nein, damit meine ich nicht, dass man immer und ewig mit jemandem zusammen sein soll, mit dem es eben  nicht passt. Ich bin selbst ein Scheidungskind und ich war unglaublich dankbar , als meine Mutter sich endlich zur Trennung durchgerungen hatte. Aber wenn beide an sich arbeiten, dann kann das was werden. Entweder trennt man sich dann auf anständigem Wege – oder man erfährt mit der Zeit in der Partnerschaft eine Liebe, die jenseits von dem liegt, was man sich sonst so darunter vorstellt.

Und so – noch einmal – nein, es ist keine Zuckerwatte, wenn ich von Happy Ends rede. Sie können durchaus zur Realität werden. Seid sie Euch wert!

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