Gecancelt

Hallo meine Lieben,

es gibt Neuigkeiten, wenn auch diesmal keine guten. Ich denke, ich werde das Manuskript einstampfen. Es ist nicht so, wie ich mir das wünsche und bevor Ihr enttäuscht seid (und ich auch), werfe ich die 300 Seiten lieber in die Tonne.

 

Zeitdruck, Titel, Cover und Verzweiflung … und ein wenig Abschiedsgefühle

Alles an diesem Buch treibt mich ein wenig zur Verzweiflung! Aber am meisten natürlich der Text! 🙂

Nur schon mal zur Vorinfo – dieses Buch kommt ohne großartige Dramatik aus. Ganz bewusst habe ich diesmal eine alltägliche Situation dargestellt und hoffe, es ist euch genug. Ich hoffe, ihr braucht keine großen Tragödien, um euch unterhalten zu fühlen und  hoffe auch, ihr verzeiht mir den etwas leicheren Stil.

Allerdings muss ich dazu sagen,  dass es für meine Begriffe kein leichtes Buch ist, da es sich einem Thema widmet, das uns alle angeht und fordert: Beziehungen. Bislang waren meine Protagonisten ungebunden und konnten sich verlieben. Diesmal ist das nicht der Fall. Und das, was die Protagoinistin so tut, wird sicher auch ein wenig polarisieren. Der wahre Held  aber ist ein anderer … ich weiß, ich rede in Rätseln, will euch ja nur ein wenig vorwarnen, dass dieses Werk ein wenig anders sein wird, auch, wenn  wie immer ein spritueller Anteil enthalten ist.  Es ist einigermaßen offenherzig und spricht ein paar Tabus an, über die in Beziehungen nicht so gerne geredet wird.

Gleichzeitig wird das mein Abschiedsbuch sein – vorerst.

 

ein neues Buch – noch vor Herzgoldstaub

Ach, meine Lieben,

ich kann es kaum glauben, aber tatsächlich sind 98 Prozent eines neuen Buches in den letzten Wochen entstanden – und schuld seid wieder mal Ihr! Meine lieben, treuen, verrückten Leser! Schon allein schon an dieser Stelle ein riesiges Dankeschön für diese Anregung! Und für eure Offenheit. Als Erklärung für alle, die nicht wissen, was ich meine: Wenn Leser mir schreiben, antworte ich in der Regel darauf. Mit manchen entsteht ein Brief-Kontakt und ganz viele öffnen sich auch in diesen Mails auf eine Weise, für die ich einfach nur dankbar bin. Immer wieder ist dabei in den Wochen, als ich noch mit „Absturz nach oben“ beschäftigt war, ein Thema aufgetaucht, nein zwei:  Sex and Money.  Das kam so oft, dass ich dachte: Das hat was zu bedeuten! Und dabei habe ich Dinge erfahren, die mir so nicht bewusst waren – bezogen auf die Themen Sex und Geld. Beide waren lange Zeit Tabu-Themen – und sind es teilweise heute noch. Sex vielleicht inzwischen ein bisschen weniger – aber die Geldfrage in einer Beziehung wird, so scheint mir, immer diffiziler.

Was hat Geld mit Sex zu tun? Wie wirkt sich das in einer Beziehung aus? Ist Sex  wichtig für eine gut funktionierende Beziehung? Wenn man jung ist, ist das bestimmt keine so große Frage, aber was , wenn man älter wird? Das, was mir sonst immer so begegnet ist, war die Ansicht: Männer wollen immer mehr Sex als Frauen. Aber gerade in den Mails, die mich erreichten, war das Gegenteil der Fall. Frauen wollten, Männer nicht. Hört sich das kurios an? Tatsache ist, dass ich dem Thema ein wenig hinterher gegangen bin – und nachdem es mich nicht losgelassen hat, dachte ich, ich mache mal eine Story daraus. Über Männer und Frauen. Ja, diesmal haben wir es nicht mit 30-jährigen zu tun. Über Leute, die über 40 sind und noch älter. Also die neuen 30-jährigen, wie der niederländische Prinz Willem sagt: 50 ist das neue 30. Also ist  meine Protagonistin  50 – und ich hoffe, euch schreckt das nicht ab. 🙂

An dieser Stelle nochmal eine tiefe Verneigung vor Euch, die Ihr mir so ungeschminkt Eure Meinung mitgeteilt habt. Ich habe diese Offenheit unendlich genossen!

Absturz nach oben Teil II

Uff, ja, da habe ich mir mal wieder was vorgenommen. Bei manchen Lesern habe ich ja schon unvorsichtigerweise geäußert, ich könnte es bis Ende Januar schaffen, endlich, nach Jahren (!) Teil II zu schreiben. Die gute Nachricht: Ich habe es tatsächlich angegriffen. Die schlechte: Bis Ende Januar ist nach heutigem Stand utopisch. Es ist wirklich einfacher, ein neues Buch zu schreiben, als 1000 bereits geschriebene DIN A 4-Seiten, die sich für mich nach all diesen Jahren übrigens ganz furchtbar lesen – auf ein vertretbares Maß zu schrauben. Eigentlich muss das Ding komplett neu erfunden werden und das ist schwieriger als gedacht.

Also an alle, die auf die Fortsetzung warten – gebt mir noch ein wenig Zeit. Ich erstatte Bericht!

Ein paar Worte zu Anna aus „Hey Babe!“

Peggy! Es gibt sie wirklich! William! Es gibt ihn wirklich! Die Kuckucksuhr-Familie! Es gibt sie wirklich! Der Verein, der krebskranken Kindern den letzten Wunsch erfüllt … es gibt ihn wirklich! Anna! Es gibt sie … ähm … also … nicht wirklich … und es gibt sie doch. Es gibt sie sogar sehr häufig. Es gibt sie … eigentlich … milliardenfach.

Wisst Ihr, was mich wirklich erstaunt? Dass viele sie für unrealistisch halten. Manchen ist sie zu perfekt, andere glauben nicht, dass es Menschen wie Anna gibt, die so denken und handeln wie sie, manchen ist sie schlicht zu langweilig (weil sie halt ein guter Mensch ist), andere wieder  bezeichnen sie wegen ihrem nicht totzukriegenden Gutglauben an die Menschheit als naiv. Als ich das Buch herausgebracht habe, habe ich in den Blog und auf Facebook geschrieben: Anna ist eine starke Frau – und ich hoffe, dass Ihr Euch mit ihr identifizieren könnt. Doch es scheint, dass es wohl leichter – oder gewohnter? –  ist, mit problembeladenen Protagonisten zu sympathisieren, statt mit jemanden, der sich nicht davon abbringen lässt, den Glauben an die Menschheit aufrecht zu erhalten. Das gibt mir tatsächlich schwer zu denken. Anna ist alles andere als perfekt. Sie hat genauso ihre Zweifel wie wir, sie weint, sie ist traurig, sie weiß manchmal nicht, was sie machen soll, sie fällt auf Schmeicheleien herein  – aber sie hat nun mal ein gutes Herz.

Es ist ein bisschen wie mit den Vorsätzen fürs neue Jahr: Erreich ich ja eh nicht, also nehm ich mir nichts vor. Glaubt Ihr nicht, dass Ihr ebenso sein könnt, wenn Ihr das wolltet? Ich meine, nicht jeder hat das als Ziel oder hält es für erstrebenswert, schon klar. Aber ist es nicht das, woran unsere Welt krankt? Dass wir nicht mehr an das Gute glauben? Dass wir es noch nicht einmal als „gut“ erachten, gut sein zu wollen? Dass wir nicht mehr daran glauben, uns persönlich entwickeln zu können? Es geht nicht darum perfekt zu sein. Es geht auch nicht darum, perfekt sein zu wollen. Aber es geht darum, Perfektion anzustreben. Das ist ein großer Unterschied. Denn wenn ich perfekt sein will, dann ist das Ego und diesem Wunsch haftet ein Hauch Pharisäertum an. Aber wenn ich nach Perfektion strebe, dann versuche ich einfach, jeden Tag ein Stückchen besser zu werden. Vielleicht wenigstens einen miesen Gedanken bewusst abzulegen, vielleicht mal freundlich zu jemanden sein, der es gar nicht verdient,  vielleicht einfach mal schlechte Laune hinunterzuschlucken und tatsächlich sich die Mühe zu machen, all die winzigen Dinge aufzuzählen, für die man dankbar sein kann. Niemand hat gesagt, dass das leicht ist. Aber sicher ist: Alle leichten Dinge waren am Anfang schwer. Und alles ist Gewohnheit. Die miesen Gedanken und Aktionen genauso wie die guten.

Das erinnert mich tatsächlich an das Mantra, das ich mal von einem tibetischen Mönch gehört habe: Om purnamidam … ( steht in Tropfen im Ozean!), das bedeutet: Aus dem Perfekten kommt das Perfekte. Aus dem Vollkommenen das Vollkommene … wir sind alle schon perfekt, weil wir von diesem „Perfekten“ geschaffen wurden. Wir sind alle schon vollkommen, weil uns etwas vollkommen Vollkommenes geschaffen hat. Und wenn wir davon kommen, können wir auch dahin wieder zurück. Das ist für mich „Nach Perfektion streben“. Und – das ist eine Lebenaufgabe. Unsere Lebensaufgabe. Also, wagt es doch einfach. Wagt es, an Eure eigene Güte und an Eure eigene Liebe zu glauben. Wenn Ihr es nicht tut – warum sollte es dann die Welt tun?

Alles Liebe – im wahrsten Sinne des Wortes! 🙂

Eure Subina

Happy new Year to you all!

Hallo Ihr Lieben,

Ich wünsche Euch allen von Herzen ein wunderschönes, neues Jahr. Ich wünsche uns allen, dass wir erkennen, dass Änderungen immer im Inneren anfangen – ob wir nun die Welt verändern wollen oder „nur“ unser Leben – es beginnt immer mit kleinen Dingen.

Auch, wenn viele sich inzwischen (was ich immer wieder so mitbekomme) nichts  Konkretes mehr für das neue Jahr vornehmen, (Argument: ich hab mir früher immer soviel vorgenommen, hatte so viele  gute Vorsätze und nichts davon umgesetzt. Das enttäuscht mich – also nehme ich mir mal lieber gar nichts erst vor … ),  so empfinde ich persönlich es immer wieder als wohltuend, einen Punkt im Jahr zu haben, an dem ich bewusst Einkehr halten kann – und es wage, mir Ziele zu stecken. Denn: Selbst, wenn ich mir etwas vornehme und es vielleicht nur zu 50% schaffe , dann habe ich – im Gegensatz zum letzen Jahr – doch trotzdem etwas bewegt. Nehme ich mir gar nichts vor, bewege ich nichts.

In diesem Sinne wünsche ich Euch, dass Ihr es wagt und es Euch wert seid, wünsche Euch viel Erfolg mit Euren Plänen und Zielen und Gedanken und ja – dem Wunsch nach Änderung.  Dem Wunsch, dass die Welt besser werden möge. Aber vergesst nicht: Wer die Welt ändern will, muss bei sich anfangen. Das war so und wird immer so bleiben.

Mehr dazu in meinem nächsten Blogbeitrag!

 

Alles Liebe, Eure Subina

 

Nächstes Buch?

Oh, meine Süßen, ihr seid so lieb! Ehrlich, ich liebe meine Leser! Viele schreiben als letzten Satz in die Rezension: „Ich freue mich schon auf das nächste Buch!“

Im Moment ist  zwar ziemlich Leere in mir drin und der Wunsch, nach dem blöden Self-Marketing-Dauer-Marathon mal tief durchzuschnaufen und in die schottischen Highlands auszuwandern, aber trotzdem schwirren so ein paar Gedanken in mir, zu denen ich mir schon ein paar sehr wertvolle Meinungen eingeholt habe. Schon lange wollte ich mal Fantasy schreiben, Gestalten und fremde Welten erfinden, Fähigkeiten, die sich jeer wünscht … und, für alle, die mich dafür schlagen möchten: die alten Weisheiten miteinbauen, Teile der indischen Mythologie … ach … da gibt es so viel! Meine ganzen Geschichten, die ich im Laufe der Zeit gesammelt habe,  fänden darin Platz! So viel dazu, dass ich mich kompakt fassen möchte – lach! Ich fürchte, das kann ich wirklich nicht. So ein 250-Normseiten-Buch ist nix für mich.

Februar 2015 habe ich einen Ordner voller Ideen und Stichworten vollgeschrieben – und einen Monat darauf angefangen zu schreiben. 300 Seiten kamen zu Papier … besser auf den Monitor … und mit jeder Seite merkte ich mehr und mehr: Das ist absoluter Schrott. Dann schickte mir Enya Haas (Reflective World – sehr empfehlenswert!) seine neue Idee und auf einmal gab es „Life Chat“ und kurz danach „Herzbauchgefühl und Herzschlagfinale.“ Und wieder kurz darauf – dem lieben William sei Dank – „Hey Babe“.

Na und jetzt … jetzt könnte ich die 300 Seiten doch verbrennen, das, was im Ordner steht, auch, und nochmal ganz von vorne anfangen. Keine Ahnung, wann wo  was und überhaupt ob etwas dabei rauskommt. Ich kann nur sagen: Ich freu mich ebenson wie ihr auf mein nächstes Buch. Und es geht mir wie Euch: Ich bin gespannt, wo uns das Schicksal hintreibt. Und wie lange es dauert. Tatsächlich: Es geht mir wie Euch: Ich kann es kaum erwarten!