Absturz nach oben Teil II

Uff, ja, da habe ich mir mal wieder was vorgenommen. Bei manchen Lesern habe ich ja schon unvorsichtigerweise geäußert, ich könnte es bis Ende Januar schaffen, endlich, nach Jahren (!) Teil II zu schreiben. Die gute Nachricht: Ich habe es tatsächlich angegriffen. Die schlechte: Bis Ende Januar ist nach heutigem Stand utopisch. Es ist wirklich einfacher, ein neues Buch zu schreiben, als 1000 bereits geschriebene DIN A 4-Seiten, die sich für mich nach all diesen Jahren übrigens ganz furchtbar lesen – auf ein vertretbares Maß zu schrauben. Eigentlich muss das Ding komplett neu erfunden werden und das ist schwieriger als gedacht.

Also an alle, die auf die Fortsetzung warten – gebt mir noch ein wenig Zeit. Ich erstatte Bericht!

Ein paar Worte zu Anna aus „Hey Babe!“

Peggy! Es gibt sie wirklich! William! Es gibt ihn wirklich! Die Kuckucksuhr-Familie! Es gibt sie wirklich! Der Verein, der krebskranken Kindern den letzten Wunsch erfüllt … es gibt ihn wirklich! Anna! Es gibt sie … ähm … also … nicht wirklich … und es gibt sie doch. Es gibt sie sogar sehr häufig. Es gibt sie … eigentlich … milliardenfach.

Wisst Ihr, was mich wirklich erstaunt? Dass viele sie für unrealistisch halten. Manchen ist sie zu perfekt, andere glauben nicht, dass es Menschen wie Anna gibt, die so denken und handeln wie sie, manchen ist sie schlicht zu langweilig (weil sie halt ein guter Mensch ist), andere wieder  bezeichnen sie wegen ihrem nicht totzukriegenden Gutglauben an die Menschheit als naiv. Als ich das Buch herausgebracht habe, habe ich in den Blog und auf Facebook geschrieben: Anna ist eine starke Frau – und ich hoffe, dass Ihr Euch mit ihr identifizieren könnt. Doch es scheint, dass es wohl leichter – oder gewohnter? –  ist, mit problembeladenen Protagonisten zu sympathisieren, statt mit jemanden, der sich nicht davon abbringen lässt, den Glauben an die Menschheit aufrecht zu erhalten. Das gibt mir tatsächlich schwer zu denken. Anna ist alles andere als perfekt. Sie hat genauso ihre Zweifel wie wir, sie weint, sie ist traurig, sie weiß manchmal nicht, was sie machen soll, sie fällt auf Schmeicheleien herein  – aber sie hat nun mal ein gutes Herz.

Es ist ein bisschen wie mit den Vorsätzen fürs neue Jahr: Erreich ich ja eh nicht, also nehm ich mir nichts vor. Glaubt Ihr nicht, dass Ihr ebenso sein könnt, wenn Ihr das wolltet? Ich meine, nicht jeder hat das als Ziel oder hält es für erstrebenswert, schon klar. Aber ist es nicht das, woran unsere Welt krankt? Dass wir nicht mehr an das Gute glauben? Dass wir es noch nicht einmal als „gut“ erachten, gut sein zu wollen? Dass wir nicht mehr daran glauben, uns persönlich entwickeln zu können? Es geht nicht darum perfekt zu sein. Es geht auch nicht darum, perfekt sein zu wollen. Aber es geht darum, Perfektion anzustreben. Das ist ein großer Unterschied. Denn wenn ich perfekt sein will, dann ist das Ego und diesem Wunsch haftet ein Hauch Pharisäertum an. Aber wenn ich nach Perfektion strebe, dann versuche ich einfach, jeden Tag ein Stückchen besser zu werden. Vielleicht wenigstens einen miesen Gedanken bewusst abzulegen, vielleicht mal freundlich zu jemanden sein, der es gar nicht verdient,  vielleicht einfach mal schlechte Laune hinunterzuschlucken und tatsächlich sich die Mühe zu machen, all die winzigen Dinge aufzuzählen, für die man dankbar sein kann. Niemand hat gesagt, dass das leicht ist. Aber sicher ist: Alle leichten Dinge waren am Anfang schwer. Und alles ist Gewohnheit. Die miesen Gedanken und Aktionen genauso wie die guten.

Das erinnert mich tatsächlich an das Mantra, das ich mal von einem tibetischen Mönch gehört habe: Om purnamidam … ( steht in Tropfen im Ozean!), das bedeutet: Aus dem Perfekten kommt das Perfekte. Aus dem Vollkommenen das Vollkommene … wir sind alle schon perfekt, weil wir von diesem „Perfekten“ geschaffen wurden. Wir sind alle schon vollkommen, weil uns etwas vollkommen Vollkommenes geschaffen hat. Und wenn wir davon kommen, können wir auch dahin wieder zurück. Das ist für mich „Nach Perfektion streben“. Und – das ist eine Lebenaufgabe. Unsere Lebensaufgabe. Also, wagt es doch einfach. Wagt es, an Eure eigene Güte und an Eure eigene Liebe zu glauben. Wenn Ihr es nicht tut – warum sollte es dann die Welt tun?

Alles Liebe – im wahrsten Sinne des Wortes! 🙂

Eure Subina

Happy new Year to you all!

Hallo Ihr Lieben,

Ich wünsche Euch allen von Herzen ein wunderschönes, neues Jahr. Ich wünsche uns allen, dass wir erkennen, dass Änderungen immer im Inneren anfangen – ob wir nun die Welt verändern wollen oder „nur“ unser Leben – es beginnt immer mit kleinen Dingen.

Auch, wenn viele sich inzwischen (was ich immer wieder so mitbekomme) nichts  Konkretes mehr für das neue Jahr vornehmen, (Argument: ich hab mir früher immer soviel vorgenommen, hatte so viele  gute Vorsätze und nichts davon umgesetzt. Das enttäuscht mich – also nehme ich mir mal lieber gar nichts erst vor … ),  so empfinde ich persönlich es immer wieder als wohltuend, einen Punkt im Jahr zu haben, an dem ich bewusst Einkehr halten kann – und es wage, mir Ziele zu stecken. Denn: Selbst, wenn ich mir etwas vornehme und es vielleicht nur zu 50% schaffe , dann habe ich – im Gegensatz zum letzen Jahr – doch trotzdem etwas bewegt. Nehme ich mir gar nichts vor, bewege ich nichts.

In diesem Sinne wünsche ich Euch, dass Ihr es wagt und es Euch wert seid, wünsche Euch viel Erfolg mit Euren Plänen und Zielen und Gedanken und ja – dem Wunsch nach Änderung.  Dem Wunsch, dass die Welt besser werden möge. Aber vergesst nicht: Wer die Welt ändern will, muss bei sich anfangen. Das war so und wird immer so bleiben.

Mehr dazu in meinem nächsten Blogbeitrag!

 

Alles Liebe, Eure Subina

 

Nächstes Buch?

Oh, meine Süßen, ihr seid so lieb! Ehrlich, ich liebe meine Leser! Viele schreiben als letzten Satz in die Rezension: „Ich freue mich schon auf das nächste Buch!“

Im Moment ist  zwar ziemlich Leere in mir drin und der Wunsch, nach dem blöden Self-Marketing-Dauer-Marathon mal tief durchzuschnaufen und in die schottischen Highlands auszuwandern, aber trotzdem schwirren so ein paar Gedanken in mir, zu denen ich mir schon ein paar sehr wertvolle Meinungen eingeholt habe. Schon lange wollte ich mal Fantasy schreiben, Gestalten und fremde Welten erfinden, Fähigkeiten, die sich jeer wünscht … und, für alle, die mich dafür schlagen möchten: die alten Weisheiten miteinbauen, Teile der indischen Mythologie … ach … da gibt es so viel! Meine ganzen Geschichten, die ich im Laufe der Zeit gesammelt habe,  fänden darin Platz! So viel dazu, dass ich mich kompakt fassen möchte – lach! Ich fürchte, das kann ich wirklich nicht. So ein 250-Normseiten-Buch ist nix für mich.

Februar 2015 habe ich einen Ordner voller Ideen und Stichworten vollgeschrieben – und einen Monat darauf angefangen zu schreiben. 300 Seiten kamen zu Papier … besser auf den Monitor … und mit jeder Seite merkte ich mehr und mehr: Das ist absoluter Schrott. Dann schickte mir Enya Haas (Reflective World – sehr empfehlenswert!) seine neue Idee und auf einmal gab es „Life Chat“ und kurz danach „Herzbauchgefühl und Herzschlagfinale.“ Und wieder kurz darauf – dem lieben William sei Dank – „Hey Babe“.

Na und jetzt … jetzt könnte ich die 300 Seiten doch verbrennen, das, was im Ordner steht, auch, und nochmal ganz von vorne anfangen. Keine Ahnung, wann wo  was und überhaupt ob etwas dabei rauskommt. Ich kann nur sagen: Ich freu mich ebenson wie ihr auf mein nächstes Buch. Und es geht mir wie Euch: Ich bin gespannt, wo uns das Schicksal hintreibt. Und wie lange es dauert. Tatsächlich: Es geht mir wie Euch: Ich kann es kaum erwarten!

Allerlei so zwischendurch, Buchformate, Zeichenanzahlen – und ein Riesendankeschön!

Die Zeit rennt! Nun stehen wir schon kurz vor dem dritten Advent und es gibt so unendlich viel zu tun, dass ich manchmal gar nicht weiß, wo ich am Morgen zuerst anfangen soll. Geht es Euch auch so? Aber zunächst möchte allen danken, die mein Buch gekauft , allen, die es gelesen  und ganz besonders auch denjenigen, die es rezensiert haben. Mit „Hey Babe!“ und dem gold-schwarzen Cover bin ich nichtsahnend und fraglos in eine fremde Klientel eingebrochen. Viele haben sich das Buch gekauft, in der Meinung, eine leichte Liebesgeschichte zu finden, und für mich ist es spannend,  zu sehen, wie eine ganz anders ausgerichtete Leserschaft nun auf meine nicht totzukriegenden philosophischen Ansätze reagiert, auch, wenn ich das gar nicht beabsichtigt hatte, denn alles, was das Cover verspricht, ist ja meines Erachtens auch zu finden, auch, wenn ich die Sexszenen nicht mit Fäkalienausdrücken versehe.  Das Ergebnis seht ihr ja an den Rezensionen. Schmunzel – es schmeckt nicht jedem, aber das ist nun mal so.

Dann bin ich auch gefragt worden, warum mein Buch kein Taschenbuchformat hat. Na ja , ganz einfach: Weil es sonst zu dick wird. Und zu teuer. Etliche Kunden lesen lieber Print und wenn ich die Normseiten-Bedingung erfüllen würde, lägen meine Bücher bei über 600 Seiten. Die durchschnittliche Zeichenanzahl von Liebesromanen liegt so bei 500 000 bis 600 000 Zeichen. „Hey Babe“ hat über eine Million Zeichen. So bin ich, um das Buch bezahlbar zu machen, gezwungen,  erstens auf ein größeres Format auszuweichen und zweitens so viele Zeichen wie möglich auf eine Seite zu bringen. Natürlich bemühe ich mich stets, kompakter zu schreiben, nur brennt da regelmäßig meine Bollywood-Seele mit mir durch. Ich mag es eben üppig! Und ich liebe Hesse, der mit Adjektiven  nur so um sich geworfen hat, und ich schreibe eben einfach zu viel. Seufz. Bitte nicht übelnehmen. Jeder Autor hat Schwäche(n). Das ist definitiv eine von meinen.

 

Mein Protagonist – es gibt ihn wirklich – und sonstige Wahrheiten

Ja, das ist er! Davy Jones … oder Charles … oder wie auch immer …  aus „Hey Babe!“  – der Facebook-Typ, der Anna so anmacht. Ihr trefft ihn schon auf der ersten Seite und – auch dieser Teil der Geschichte ist wahr.  Wie schon erwähnt: Es gibt auch die Familie mit den Kuckucksuhren … und ich werde euch auch die Modelle zeigen, die ich in dem Buch beschrieben habe! Vorerst haben wir hier ein Model – und das ist er! Glaubt mir, der Typ hat mich ganz schön Nerven gekostet! Aber die Auflösung kann ich nur mit denen diskutieren, die das Buch gelesen habe, sonst würde ich ja schon alles vorher verraten! Wie gefällt er Euch?

P.S. es gibt noch weitere attraktive Fotos von ihm … ich muss ihn mal fragen, ob er mir die gibt!

 

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eriberto leao

eriberto leao